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Disbu-Sportler im Druckzentrum

Drei spannende, informative Stunden erlebten rund dreißig interessierte Mitglieder und Freunde des SV Disbu, des Sportvereins im Dicken Busch, bei VRM Druck (ehemals Druckzentrum Rhein Main) im Blauen See.

Unter der fachkundigen Führung Reinhard Wuntkes, aktives Disbu-Mitglied in der Seniorengymnastik und früher Drucker im Druckzentrum Mombach der Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM), ging es um die Außenstehenden oft verschlungen anmutenden Wege von den redaktionell erstellten Seiten bis zum fertigen Exemplar, das in aller Herrgottsfrühe im Briefkasten der Leser liegen muss.



Dass sich gerade im Laufe der letzten Jahrzehnte hier ein rascher und umfassender Wandel vollzogen hat, machte die Führung an mehreren Stellen deutlich – und auch, wie sich dadurch Berufe veränderten und manche sogar ausstarben.



Seit 2010 werden alle VRM Tageszeitungen, das „Rüsselsheimer Echo“ und zahlreiche andere Produkte in Rüsselsheim gedruckt, in der modernsten Zeitungsdruckerei Europas. Auf vier Produktionslinien können bis zu 180 000 Zeitungsexemplare mit 48 vierfarbigen Seiten pro Stunde produziert werden. Beeindruckend für die Besucher war der immense technische Aufwand, der dafür täglich erbracht werden muss. Das beginnt schon im Papierlager, das von „Max und Moritz“, zwei Roboterfahrzeugen, die, geführt über unsichtbare Magnetschienen im Boden, die tonnenschweren, 30 Kilometer langen Papierrollen an ihre Druckmaschine transportieren, die ein Stockwerk darüber ab 21 Uhr im Wortsinne in genau vorgegebenem und ständig kontrolliertem Rhythmus zu rotieren beginnen. Wenn dann die kalkulatorisch wichtigen Werbebeilagen ihren Platz in den Zeitungsausgaben gefunden haben, landen am Ende des Produktionsweges genau abgezählte Zeitungspakete in den Transportern für die jeweiligen Zustellbezirke. Die Arbeit der Zustellerinnen und Zusteller kann losgehen. (jdh)


Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 14.10.2018.
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