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SV Disbu feiert 50. Geburtstag

Es war eine kurzweilige Feier. Das Resümee der Gäste und der Mitglieder und Freunde des SV Disbu Rüsselsheim zum 50. Geburtstag des Sportvereins im Dicken Busch war einhellig.
In der Mensa der Alexander-von-Humboldt-Schule präsentierten die Vorsitzende Simone Meiberth, Stellvertreter Manfred Werner, der ehemalige Vorsitzende Jörg-Dieter Häußer und die Leiterinnen und Leiter der Abteilungen mit kurzen, präzisen und unterhaltsamen Beiträgen die Vielfalt des Vereins.

Der startete im Sommer 1969 mit einer Handvoll „Sportinteressierter des Dicken Busch“ unter dem Gründungsmotto „Gelegenheit macht Sportler“, wie es in alten Protokollen verzeichnet ist. In seinem Rückblick auf die ersten 30 Jahre erinnerte Häußer an Rudolf Gabler, nimmermüder Initiator, unermüdlicher Antreiber und Ideengeber, aber auch einer, der seine Überzeugungen vehement zu vertreten wusste. Er war bis 1979 an der Spitze, danach Häußer bis 2000. Seitdem führt Simone Meiberth den Vorstand. Heute zählt der Verein rund 360 Mitglieder in fünf Abteilungen. Ein paar der auch heute noch angebotenen Sportarten hatte der SV Disbu als erster Sportverein nach Rüsselsheim gebracht: schon 1969 Skifahren, 1970 Basketball, 1979 Badminton und seit 1994 Pétanque. Die Gymnastik-Abteilung, die mit Tischtennis die ersten vereinssportlichen Angebote in den Dicken Busch brachte, war viele Jahre mit zahlreichen Kindergruppen die größte Abteilung, hilft heute vor allem mit Gesundheitssport der älteren Generation, zählt jedoch auch die bunte Truppe der Hobby-Volleyballer zu ihren Mitgliedern. So bietet der Verein insgesamt ein weites Feld mit Breitensport ebenso wie für jede und jeden die Möglichkeit, seine Fähigkeiten im Wettkampf auszuprobieren. In jüngster Zeit helfen Kooperationen mit anderen Vereinen, die Palette der Mannschaftssportarten zu erhalten.

Dass der SV Disbu außer Sport in einem Stadtteil wie dem Dicken Busch auch unschätzbar wichtige soziale Ansprüche erfüllt, betonten sowohl Olaf Kleinböhl, Vorsitzender des Kultur-, Schul- und Sportausschusses, in seinem Grußwort als auch Christel Göttert, viele Jahre Vorsitzende des Stadtteilvereins Dicker Busch. Für Käthi Wuntke ist der Verein sogar so etwas wie eine große Familie.

Göttert und Wuntke gehörten zu den zahlreichen vieljährigen Mitgliedern, die an diesem Geburtstagsfest geehrt wurden (siehe Kasten). Für langjährige, verdienstvolle Vorstandstätigkeit im Verein verlieh Petra Scheible, stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Groß-Gerau, im Namen des Landessportbundes Hessen die Ehrennadel in Bronze an Simone Meiberth, Manfred Werner, Klaus Nonnengießer (2. Vorsitzender), Lars Wuntke (Schriftführer) und die frühere langjährige Kassiererin Bettina Kuntze.



Auch wenn die Feier in der Humboldt-Mensa keinen Moment akademisch steif war, fand der gesellige Höhepunkt des Geburtstages rund um die Disbude statt. Deren Name hat sich fast von selbst ergeben. Ihre Vergangenheit gehörte jedoch den Schulen: Mehrere Jahre diente die Baracke als Ausweichquartier für überbordende Schülerzahlen, bis sie dann eine Weile ungenutzt vor sich hin gammelte. Mit nachhaltigen Argumenten gelang es der damaligen Vereinsführung, 1985 die Immobilie von der Stadt zu mieten. Heute dient eine Hälfte als Gymnastikraum für kleine Gruppen, die andere als gemütliche Bude für allerlei Geselliges: Darts- und Tischkickerturniere, gemeinsames Kochen, Fernsehen, Versammlungen oder einfach nur Chillen. 2002 erhielten stellvertretend für eine Gruppe junger Erwachsener im SV Disbu Robert Lukes, Klaus Nonnengießer und Manfred Werner den Ehrenpreis des Rüsselsheimer Sportbundes für ihr langjähriges Engagement in der Disbude.



Im Außengelände des Vereinsheims sind die in Eigenregie und mit viel handwerklichen Anstrengungen gebauten Bouleplätze. Trotz der derzeitigen Großbaustelle war noch genügend Platz für eine bis weit nach Mitternacht dauernde fröhliche Zusammenkunft ehemaliger und aktueller Disbu-Mitglieder und -Freunde. Bei Live-Musik, einer spaßigen Fotobox, Kaffee und Kuchen, Pizza und erfrischenden Cocktails war genügend Zeit für Erinnerungen und den bei solchen Gelegenheiten fragenden Blicken, wer wohl das Gegenüber sein mag, den man eigentlich aus früheren gemeinsamen Sport-Zeiten kennen müsste.

Die ersten Bilder von der akademischen Feier und der groÃźen Party auf dem AuÃźengelände gibt es im Fotoalbum.


Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 03.09.2019.
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